Zur neuen Saison mit Hitzewellen kann unser Vorgarten auch eine Attraktion in tollen Farben aufweisen (Rhododendron).

ImageUnsere Spaziergänge können wir auch mit diesen Minischachfiguren toppen. Tja, bei so wenig Durchblick lohnt sich ja das Verlieren.

ImageDie Stadt Marburg hat sogar Aufzüge, die in die Oberstadt führen; wir kamen uns dort ein wenig vor wie in Tübingen. Zum Glück war die Ergo Baby Tragehilfe mit von der Partie, denn die steilen Kopfsteinpflasterwege hätten Cédric echt die ganze Zeit eine Ganzkörpermassage verpasst. Und das Schloss wollten wir auf jeden Fall sehen, Schlösser thronen ja häufig ganz oben. In der Stadt verteilt gibt es Märchenpfade, das heißt, überall sind kleine oder größere Hinweise auf Märchenfiguren verstreut. Was mag das wohl darstellen? Image Die sieben Zwerge, falls jemand von den Lesern etwas Unanständiges denkt…

Außerdem gibt es den berühmten Ritter auf der Burg: Image Zwei lustige Gesellen, die sich in der Altstadt verirrt haben und streetart betreiben: Image In dieser Klamotte (eigentlich für Babys ab 6 Monate gemacht) sind wir also durch Marburg geschlendert, und wie das hellblau verrät, ist er ja tatsächlich ein Junge! Haha, so haben die Leute im Aufzug in die Oberstadt geraten.Image

Und so sieht es aus, wenn die zahlreichen Schlafzeiten genutzt werden:

Image

Image Neuerdings haben wir auch die Bestätigung bekommen, dass die Hüfte jetzt vollständig ausgereift ist; minimal sollte der errechnete Winkel 60 Grad betragen, jetzt ist er mit 65 Grad gemessen worden, also hört das Breitwickeln auf. Image Allen Lesern sei hiermit ein Händchen drauf gegeben, dass der Sommer schön wird! Image

In T. besuchten wir Freunde und fanden uns in einem sehr angenehmen Kreis wieder, bisschen plaudern und ausspannen.

Image

Ein kleines (immer noch halb so groß wie der Beschenkte) Glücksschweinchen als Taufgeschenk.

Image

Zwischen Lernordnern lässt sich prima schlummern.

Image

Nicht weit von uns entfernt steht dieses schöne Gebäude oder Kunstwerk – wie man’s nimmt.

Image

Etwas Neues muss ausprobiert und angeschaut werden. Cédric schlägt auch nach den Holzteilchen; es macht wahrscheinlich Spaß zu beobachten, was man schon alles aus eigener Kraft erreichen kann.

Image

Eine Freundin schenkte uns diese schöne Wagenkette mit Pirat und Rettungsring. Mal schauen, inwiefern sie Cédric gefällt – Buntes ist ja immer schön und auffallend.

Image

Zum Knuddeln ist der Kleine; hier blendet ihn die Sonne, als er auf dem Sofa liegt.

Image

An den Wochenenden führen wir Hunde aus dem Tierheim aus. Das ist eine sehr entspannende Freizeitbeschäftigung. Diesmal erwischten wir einen Schafshund, lammfromm und sehr geduldig; im Übrigen auch ein älterer Hund.

Image

 

Der große 50. Lebenstag nahte und zufällig war es Palmsonntag und wir waren alle aufgeregt und gespannt wie Cédric seine Taufe aufnehmen würde. Wir als Eltern waren umso hibbeliger, weil man nichts voraussehen kann und nur abwarten muss, welche Reaktion der Kleine auf eine große hallende Kirche hat. Wir hatten zwar zuvor den Berliner Dom besucht und dort auch Musik gehört, so dass die Atmosphäre für Cédric vielleicht nicht ganz so neu war. Aber diesmal drehte sich alles um ihn. Und im Nachhinein muss ich sagen, dass es ihm wahrscheinlich große Freude bereitet hat so im Mittelpunkt zu stehen. Das Ereignis war kurz zuvor geplant und mit dem Priester besprochen worden, so dass ich einen Überblick über die verschiedenen Stationen der Taufe hatte. Das Programm, das wir nachher gedruckt in Händen hielten, war beeindruckend, weil vorne ein Farbfoto aufgedruckt war, das Cédric zeigte – der Priester hatte mich gebeten, eines zu schicken. So kamen wir also am 1. April zur St. Ludwig Kirche, und zwar auf die Minute genau, begrüßten alle anwesenden zweiundzwanzig Menschen der Reihe nach und wurden vom Priester gefragt, was wir mit der Taufe verbinden. Mit dem Taizé Lied The Kingdom of God zogen wir dann durch die geöffneten Tore in die Kirche ein. Dazu muss man wissen, dass es eine Kuppelkirche ist, die sich durch einen weiten blauen mit Sternen gesprenkelten “Himmel” auszeichnet. Dementsprechend heilig wurde dieser Einzug. Im Laufe des Gottesdienstes wurden wir mit den Namenspatronen vertraut gemacht. So genau haben wir noch nicht gewusst, wer diese sind:

Cedd, Bischof der Ost-Angelsachsen, Klostergründer;

Anatolius von Laodicea, Mann der Morgenröte, Gelehrter, Bischof von Laodicea, Patron der Mathematiker

Wir durften dann im Altarraum den auserkorenen Paten Cédric in die Arme legen; der Täufling schlief bis zur eigentlichen Taufe mit Wasser. Der Wortgottesdienst wurde begleitet von Taizéliedern. Jeder der Teilnehmer durfte Cédric etwas für seinen Lebensweg wünschen; da waren wir Eltern wirklich gerührt, welche Glück- und Segenswünsche da ausgesprochen wurden. Der schönste davon: “Sei mutig!”

Bei der Crisamsalbung hatte Cédric seine Augen offen und schaute unverwandt den Priester an, der ihn unmittelbar anredete; das war ein sehr erhebender Moment. Und lustig obendrein, weil genau in diesem Moment Cédrics großes Geschäft stattfinden musste. Das sorgte für erheiternde Augenblicke.

Nach dem Gottesdienst erfolgte eine Fotoorgie, wenn man das so nennen darf, denn jeder wollte ein Andenken mitnehmen. Im Auto auf dem Weg zum Restaurant musste erstmal ein Nickerchen gehalten werden: 

Image

Das Restaurant bescherte uns leckeres Essen, aber auch eine Saunaatmosphäre, weil es viel zu warm war. Cédric schwitzte unter seinem Taufkleid und dem schicken dunkelblauen Hemd. Nach dem ausgedehnten Essen und angeregten Gesprächen, wobei es leider nicht möglich war, sich ausführlich mit den einzelne Gästen zu beschäftigen, brachen wir zu einem Spaziergang auf die Rosenhöhe auf, wo noch keine Rose blühte. Frische Luft genießen. Allerdings war es schon gegen 18 Uhr, als wir endlich Kaffee und Kuchen zu Hause veranstalteten und die Hälfte der Gäste verschwand schon, weil die Reise zurück so lang sein würde.

Bei diesem strahlenden Frühlingswetter waren wir Eisessen und sind danach um die Millionen anderer Eltern mit ihren Kinderwagen gekurvt. Was ein Fest für alle Draußenliebhaber! Ich konnte auch auf unserem Balkon bisschen Sonne erhaschen, sonst bin ich ja oft zu Hause und erledige solche Angelegenheiten wie Hausarbeit. Diesmal habe ich auch Einladungskarten für die Taufe gebastelt. Image

Cédric fläzt gerade auf einer Wolldecke und juchzt vor sich hin, wahrscheinlich verdaut er ;) Gestern waren wir das erste Mal beim Kinderarzt, nichts schlimmes, die Hebamme meinte, wir sollten die gerötete Stelle im Windelbereich mal anschauen lassen. Fast alle Kinder haben Dermatitis, denn das feuchtwarme Klima in der Windel begünstigt manchmal Soor. Jetzt haben wir eine Creme aus der Apotheke bekommen und lassen Cédric auch öfter nackt strampeln. Ich wusste gar nicht, dass Medikamente für Kinder nichts kosten.

Image

So verdreht lässt sich auch dösen,Image vor allem wenn man sich erstmal nach einer Trageeinheit entfalten muss. 

Wirklich jeder Tag ist anders mit einem Baby. Gestern habe ich mich mit einer Freundin aus dem Yoga-Kurs getroffen. Ich habe mich bemüht pünktlich dort zu erscheinen, und es hat auch geklappt. Allerdings denke ich, dass Cédric ein bisschen zu kurz gekommen ist, dadurch, dass die Still- und Wickelzeit so rationiert und getaktet war. Aber in der Tragehilfe, ganz nah an mich geschmiegt, ist er dann wieder zur Ruhe gekommen. Wir sind dann eine halbe Stunde zu Fuß durch die Stadt zur Wohnung von meiner Freundin gelaufen.

Wollte nur mal kurz anmerken, dass wir einen niedlichen Gast auf unserem Balkon haben. An ihn verfüttere ich Erdnüsse und Haselnüsse. Hier schnuppert er gerade die Fußmatte nach Körnern ab.

Heute habe ich eine Entdeckung gemacht, die mir selbst Spaß macht. Am Frühstückstisch habe ich mir angewöhnt, im Stehen zu essen und Cédric liegt gemütlich im Maxicosi, der auf dem Tisch steht, und schaut zu. Aber diesmal fing er erneut an zu schreien. Daraufhin drehte ich seinen Körper und das Köpfchen so, dass er nicht mehr in meine Richtung schauen musste. Sofort wurde sein Blick glasig, was ein gutes Zeichen dafür ist, dass er für sich sein möchte. Und das Schrei-Weinen hörte auf. Welch genial einfache Weise! Jetzt hockt er neben mir und runzelt die Stirn, schaut sich dabei aber friedlich im Wohnzimmer um.

So sieht es aus, wenn Cédric zufrieden nach einem Tragetuchausflug zuhause ausgepackt wird und sich “entknautschen” darf. Hier ist er 24 Tage alt.

Das Schreiverhalten ist ein wichtiges Thema, das Cédric gerade mit uns durchkaut: Es gibt so viele Gründe und Nicht-Gründe für Schreien. Letzteres bezeichnet Remo H. Largo in seinem Buch “Babyjahre” als unspezifisches Schreien. Und von Woche zu Woche nach der Geburt steigt der Schreipegel bis er mit etwa 6 Wochen am höchsten ist. Ich habe gerade gelernt, dass Cédric gerne ganz nah getragen wird, dafür ist natürlich unsere Tragehilfe wie geschaffen. Noch stärke ich mich nur durch einfache Übungen, später kommt dann die Rückbildungsgymnastik ins Spiel. Deshalb sind die 4 kg Lebendgewicht schon eine Herausforderung für mich. Babys haben ein ganzes Repertoire an Schreilauten. Wegen Überreizung und Übermüdung; sie reagieren sogar auf Mondphasen und Wetterumschwünge. Heute ist ein sonniger Tag mit tiefblauem Himmel.

Zur Beruhigung lutscht Cédric an seinen Fingern. Wir Eltern tragen auch einiges dazu bei, dass die Dezibelzahl zu Hause sinkt. Wenn das Baby gewiegt wird und wir mit ihm herumgehen, dann kommt es zu einer Stimulierung des Gleichgewichts- und Bewegungsorgans (vestibuläre Stimulierung). Dadurch wird das Kind beruhigt. Ich weiß, wir sind noch unerfahren, und es kann vorkommen, dass ich einfach anfange zu stillen, obwohl etwas anderes den ausschlaggebenden Faktor für das Schreien darstellt. Mittlerweile kann ich den Wunsch nach Milch aber an Cédrics Gestik ablesen. Jedes Baby ist einzigartig! Den Ausflug am Samstag mit dem Auto hat Cédric sehr gut überstanden und zwar mit Schlafen, und danach ist er zur Fütterungszeit punktgenau aufgewacht. Image

Langsam trudeln Geschenkpäckchen für den Kleinen ein. Noch kann er mit Spielsachen nicht viel anfangen. Jedes der Mitbringsel wird allerdings auf Foto gebannt, um zu zeigen, dass es gut angekommen ist… im doppelten Sinne (auch wenn der Kleine auf dem Bild die Augen geschlossen hat und dem Grinsebärchen keine Aufmerksamkeit schenkt). Außerdem ist der Schlenkerbär ungefähr halb so groß wie Cédric.

ImageWas Cédric erfreut, ist die ungeteilte Aufmerksamkeit der Mama. Und da er auch grad mit seiner Verdauung zu tun hat, tut ihm eine Bauchmassage gut, dazu kreist entweder Mama oder Papa einen Handballen im Uhrzeigersinn auf dem Bäuchlein. Dann grinst das Baby sogar, ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt. In Ratgebern heißt es, die Mutter solle Kümmel essen, das fördere die Verdauung. So ein kleiner Mensch muss sich ja erst mal an die Umgebung und neue Nahrung gewöhnen, auch wenn er schon seit 20 Tagen nur Muttermilch kosten durfte. Am liebsten natürlich pronto, wenn der Hunger wieder zuschlägt, mitten aus dem Schlaf heraus. Also acht bis zwölf Mal stillen in 24 Stunden ist Durchschnitt: am 29.02. hab ich mal notiert, welchen Rhythmus wir haben; die Hebamme war zufrieden. Das neue Gewicht ist nun 3900 g. Cédric trainiert auch eifrig seine Stimme, was bedeutet, dass sich sein Schreien manchmal intensiviert. Zum Glück lässt er sich sehr schnell wieder beruhigen: Herumtragen, eng an sich schmiegen, schaukeln, die Wohnung zeigen etc. hilft fast immer. Und wenn das nichts nutzt: Trinken!

Und jetzt wird erstmal nachgedacht, wie man die Eltern noch auf Trab halten könnte:

Image

Die Wahl des Namens ist eine der wichtigsten Angelegenheiten von frisch gebackenen Eltern. Wir haben uns dafür entschieden, unter anderem auch unserer Leidenschaft für Frankreich und Russland Ausdruck zu verleihen.

Cédric bedeutet freundlich, liebenswürdig, geliebt. Der Name taucht im Französischen, Englischen, Irischen und Keltischen auf. Viele verbinden damit den Kleinen Lord Fauntleroy, dort heißt ein Junge Cedric Errol. Der Roman wurde von Frances Hodgson Burnett 1886 geschrieben.

Anatol ist der zweite Name und er hat auf elegante Art auch eine schöne Bedeutung: auf griechisch Sonnenaufgang, Osten, Der aus dem Osten kam. Im Russischen würde man Anatolij sagen.

ImageHeute ist der kleine Knirps 12 Tage alt. Ich war mit ihm am Ausbildungsplatz – alle waren neugierig, ihn zu sehen – ,meine lieben Klassenmitglieder wollen uns einen Fliesumhang schenken, den man als Schutz vor Wind und Wetter beim Gebrauch der Tragehilfe verwenden kann. Sehr nützlich.

Beim Schreiben quietscht das Baby selig in meinen Armen – Einhandschreiben also. Und dann entledigt es sich der Milch, die es sich vorher noch genüsslich einverleibt hatte. Frische Klamotten angezogen, jetzt betrachtet es von seinem Kissenthron aus die Blumen auf der Fensterbank.

Dear friends,

you may find an abandoned book on a park bench or in a phone box, and you are not sure if it is left on purpose or accidentally.

We are taking part in the community of people who release books because we want to share them with other “word-enthusiasts”. There exists a website <www.BookCrossing.com> where you can registrate yourself and create a bookshelf and register books which than will have an individual BookCrossing ID [BCID].

We would like to invite you to tell us your emotions and thoughts which you had while reading the book and also show your favourite reading place.

Maybe you choose a zoopark:

maybe you want to lie in a hammock to feel relaxed and read your book:

#or there is nothing better than a little piece of fancy cake which distracts you for a while from reading ;) #

#or you like reading under a golden cupola#:

#and than you discover that your car has been standing in a place where you cannot remember that you left it there :) #

#and than maybe this book is already travelling many kilometers…#

Next Page »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.